|
Oberstabsfeldwebel a. D. Klaus-Dieter Michna
 |
| Kommandoübergabe des LTG
63 |
Auf den Tag genau drei Jahre nach Amtsantritt hat
Oberst Helmut Frietzsche am 27. März 2006 im Rahmen eines feierlichen
Appells das Kommando über das Lufttransportgeschwader 63 abgegeben.
Der amtierende Kommandeur des Lufttransportkommandos, Oberst i.G.
Siegfried Orth übertrug die Führung des Lufttransportgeschwader
63 von Oberst Helmut Frietzsche an Oberstleutnant Manfred Merten.
Im Beisein von Bürgermeistern und Vertretern
der umliegenden Gemeinden, der aktiven Kommandeure benachbarter Verbände,
vieler ehemaliger Generäle und Obristen sowie Repräsentanten
aus Wirtschaft und Industrie unterstrich Oberst Orth in seiner Rede
die Bedeutung des Lufttransports in dem veränderten Aufgabenspektrum
der Bundeswehr. Angesichts der einschneidenden Strukturentscheidungen
machte Oberst Orth den Anwesenden Mut und wies auf den Beginn der
Umgliederungsmaßnahmen zum typenreinen A 400 M Verband hin,
der für die Angehörigen des Verbandes und für Hohn
den Fortbestand des Flugplatzes in Schleswig-Holstein bedeutet.
 |
| Abschiedsrede des Oberst Helmut
Frietzsche |
Mit Freude und Genugtuung schaue ich zurück
auf eine sehr abwechslungsreiche, fordernde Zeit eine Zeit,
in der wir gemeinsam den Auftrag des Verbandes umgesetzt und so manchen
Schritt in die Zukunft des Lufttransportgeschwaders 63 investiert
haben. Der A 400 M wird kommen es gibt keinen Grund daran zu
zweifeln, denn wenn die Bundeswehr für ihren neuen Auftrag eine
bestimmte Fähigkeit benötigt, dann ist es Mobilität
und dies bedeutet eine moderne strategische und taktische Lufttransportflotte
zu besitzen und zu betreiben, sagte Oberst Frietzsche in seiner
Abschiedsrede. In den drei Jahren seiner Amtszeit ging Oberst Frietzsche
selbst zweimal als Kommodore des Einsatzgeschwaders nach Termez/Usbekistan,
warb nach der politischen Entscheidung des Standortes Hohn für
ständige Verbesserung der Infrastruktur, pflegte die Kooperation
mit den Nachbarverbänden und der Stadt Rendsburg und engagierte
sich für die Einbindung des Verbandes in die regionale und lokale
Struktur. Mit großem Stolz würdigte Oberst Frietzsche die
Leistungen der Angehörigen des Verbandes, die loyale und vertrauensvolle
Zusammenarbeit mit dem Führungspersonal und die kameradschaftliche
Unterstützung benachbarter Verbände, die ihm zuteil wurde.
Oberst Frietzsche geht 2007 als Luftwaffenattaché an die deutsche
Botschaft nach Paris.
 |
| Der neue Kommodore Oberstleutnant
Manfred Merten |
Ein jeder Flieger träumt davon, einmal
einen fliegenden Verband führen zu dürfen. Für mich
geht mit dem heutigen Tag dieser Traum in Erfüllung, sagte
Oberstleutnant Merten, der bereits von 1995 bis 1998 als Kommandeur
der Fliegenden Gruppe in Hohn stationiert war. Mit seinen Vorverwendungen
z.B. als Staffelkapitän im LTG 62, als Deputy Commander RAMCC
in Vicenza, als Personalstabsoffizier beim Personalamt der Bundeswehr
oder zuletzt als Referent beim Führungsstab der Luftwaffe in
Bonn blickt Oberstleutnant Merten auf eine interessante und abwechslungsreiche
Verwendungszeit zurück. Er ist nun der erste Taktik- und Systemoffizier
Transall, dem die Führung eines Lufttransportgeschwaders als
Kommodore anvertraut wird.
Durch die Entscheidung, dass Hohn mit dem neuen
Transportflugzeug A 400 M ausgestattet wird, sei die Zukunft des Standortes
zwar gesichert, doch Fliegerhorst und Kaserne werden deshalb im nächsten
Jahrzehnt über Jahre hinweg eine Baustelle sein. Dies verlange
von Oberstleutnant Merten ein Hohes Maß an Koordination. Für
seine verantwortungsvolle und recht komplexe Aufgabe wünschte
Oberst Frietzsche seinem Nachfolger viel Glück.
Oberstleutnant Merten gesteht ein, dass die
Anforderungen an die Angehörigen des Lufttransports nicht geringer
werden und auch künftig ein hohes Maß an Flexibilität
und Anpassungsfähigkeit abverlangt werde und appellierte
an die Soldaten und zivilen Mitarbeiter des Verbandes, sich
uneingeschränkt und mit persönlichem Engagement in den Auftrag
einzubringen. 
|