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Oberstabsfeldwebel Karl-Heinz Boller
Hohn. Im Rahmen eines feierlichen
Appells fand der Kommandowechsel im LTG 63 am 27. März 2003 auf
dem Flugplatz Hohn statt. Der Kommandeur des Lufttransportkommandos,
Generalmajor Reinhart Hoppe übertrug die Führung des Lufttransportgeschwaders
63 von Oberst Hans-Jürgen Miunske an Oberstleutnant Helmut Frietzsche.
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| Generalmajor Reinhart Hoppe
eingerahmt vom ehemaligen Kommodore, Oberst Hans-Jürgen Miunske
(li.) und dem Neuen, Oberstleutnant Helmut Frietzsche (re.) |
Die Bedeutung dieses Ereignisses wurde dadurch
unterstrichen, dass neben den kommunalen Vertretern aus Politik und
der umliegenden Gemeinden, sowie den Kommandeuren der Nachbarverbänden
auch viele Freunde, Vertreter befreundeter Einheiten und Repräsentanten
aus Wirtschaft und Industrie sowie des öffentlichen Lebens erschienen
waren. Von den ehemaligen Kommodores des Geschwaders waren GenLt a.D.
Marquitan, Oberst i.G. Ochs, Oberst a.D. Elger, Oberst a.D. Moersdorf,
Oberst a.D. Reis ebenso anwesend wie der Kommodores der Schwesterverbände.
Alle Namen und Institutionen zu nennen würde den Rahmen sprengen;
es verdeutlicht aber, welchen Stellenwert dieses Geschwader in der
Öffentlichkeit besitzt und beweist damit die persönliche
Verbundenheit.
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| Das Luftwaffenmusikkorps 3
aus Münster spielt auf |
Im Rahmen seiner Rede ging Generalmajor Hoppe auch
auf die großen Reformen innerhalb der Bundeswehr, ihre Neuausrichtung
für die Zukunft und somit auch auf die der Luftwaffe ein. Dabei
wies er auf den hohen Stellenwert des militärischen Lufttransportes,
der immer wieder und vorrangig bei allen Überlegungen, Planungen
und Entscheidungen hinzugezogen wird. „Die Angehörigen
des Geschwaders haben damit bewiesen, dass das LTG 63 ein verlässlicher
Bestandteil der Luftwaffe ist“.
In einem Resümee der internationalen und nationalen
Einsätze sowie besonderer Ereignisse des Verbandes der vergangenen
viereinhalb Jahre bedankte sich Generalmajor Hoppe bei Oberst Miunske
für sein verantwortungsbewusstes Handeln und Denken. Oberst Hans-Jürgen
Miunske, seit 1998 Kommodore des LTG 63, geht mit über 7100 Flugstunden
in den Vorruhestand. In seiner Rede bezeichnete er das Geschwader
als „Große Familie“, die wie eine mechanische Uhr
nur funktioniere, wenn alle Bereiche ineinander greifen. Der Kern
seiner Rede galt aber dem Danksagen. Sein besonderer Dank für
hervorragenden Teamgeist, herausragende Motivation und großer
Professionalität galt insbesondere den Verbandsangehörigen,
aber auch den Bereichen die bei der täglichen Erfüllung
des Gesamtauftrages nicht im Vordergrund stehen konnten. Hier nannte
er namentlich die ehemalige Luftwaffensicherungsstaffel, die seit
dem 01.04.03 zum AG 51 „Immelmann“ gehört.
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| Die letzte Dienstfahrt (siehe
Kennzeichen) für Oberst Hans-Jürgen Miunske. |
„Ich habe der Bundeswehr und diesem Staat
bis zum letzten Tag mit Freude gedient, schaue auf eine erfüllte
Dienstzeit und viele schöne Flugstunden zurück und scheide
daher in Frieden und großer Dankbarkeit aus dem aktiven Dienst
aus“
Obertleutnant Helmut Frietzsche ist für seine
neue Aufgabe gut vorbereitet. Er hat nach seinem Eintritt in die Bundeswehr
1976 und nach erfolgreicher Ausbildung zum Offizier eine Ausbildung
zum Hubschrauberführer durchlaufen. Nach fliegerischen Verwendungen
hat er von 1992 bis 1994 die Generalstabsausbildung an der Führungsakademie
in Hamburg und danach bis 1995 das Streitkräftekolleg in Paris
absolviert bevor er hier in Hohn Staffelkapitän wurde. Verwendungen
in Kommandobehörden und im Ministerium zuletzt als Sprecher der
Luftwaffe im Presse Stab schlossen sich an.
„ We have a dream“ – waren die
ersten Worte des neuen Kommodores. Für Oberstleutnant Helmut
Frietzsche ist durch die Übertragung des Kommandos über
das LTG 63 ein Traum in Erfüllung gegangen.
Er danke in seiner Antrittsrede dem Generalmajor
Hoppe für das Vertrauen ,ihm diese herausfordernde Aufgabe und
Verantwortung übertragen zu haben. Der neue Kommodore freut sich
auf die Zusammenarbeit mit den Angehörigen des
LTG 63, der Stadt Rendsburg, den umliegenden Gemeinden,
den Landkreisen sowie den Nachbarverbänden und er versprach diese
guten Verbindungen, von denen wir alle profitieren, zu erhalten.
„ Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft
dieses traditionsreichen Lufttransportgeschwaders gestalten.
LTG 63 - packen wir‘s an.“

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