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Autor: Stabsfeldwebel Peter Pasternak
Polnische, französische und deutsche Hubschrauberbesatzungen
trafen sich beim LTG 63 in Hohn. Die polnischen Gäste kamen mit
der MI 8, die französischen mit der Fennec (die milit.
Version der Ecureuil).
Beim Commanders Call erfolgte die offizielle Begrüßung
durch den Kommodore, O MiunskeIm Rahmen der Öffnung nach Osten
innerhalb der NATO ist es wichtig das Hubschrauberbesatzungen sich
verstehen, ihre Aufgaben und Verfahren untereinander kennen lernen,
und somit Probleme in der Zusammenarbeit gar nicht erst aufkommen
lassen oder so gering als möglich zu halten. Sehr wichtig ist
es von seinem Partner zu Wissen was gemeint, bzw. gewollt ist und
was er in bestimmten Situationen in der Lage ist zu leisten. Dieses
wird am leichtesten erkannt, wenn man den Kontakt zueinander pflegt
und vertieft.
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| Die polnischen Teilnehmer zeigen ihr Können
bei einer Seerettungsübung |
Da hier im Norden das Wasser überwiegt, konnte
jede Nation ihre Verfahren und Kenntnisse bei der Bergung eines Survivors
aus der Nordsee und beim Absetzen auf dem Rettungskreuzer Hans
Hackmack aus Büsum vorstellen. Hierbei zeigten sich doch
einige Unterschiede der einzelnen Nationen, aber die Durchführung
des Auftrages erfolgte bei allen sicher und souverän. Auch für
die Besatzung des Rettungskreuzers war es interessant diese verschiedenen
Verfahren kennen zu lernen.
Fazit aus diesen wenigen Tagen der Zusammenarbeit
war die Erkenntnis: Nicht locker lassen an dieser Art, besser noch
wie es in früheren Jahren üblich war, sollten komplette
Teile eines Verbandes Dienst im jeweiligen Gastverband über einen
längeren Zeitraum versehen.
Mitfluggenehmigungen, besonders von deutscher Seite,
sehr restriktiv gehandhabt, sollten gerade den Besatzungen aus Polen
einen besseren Einblick in die Verfahren der westlichen Verbündeten
geben, was von ihnen auch gewünscht wurde. Die Besichtigung der
SAR Leitstelle im LTKdo in Münster stand ebenfalls auf dem Programm
und interessiert verfolgte man die Tätigkeit des Personals bei
der Suche nach einem vermissten Hubschrauber, der während der
Besuchszeit auch wieder gefunden wurde. Unter sachkundiger Führung
von OTL Eickride wurden Neuigkeiten ausgetauscht.
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| Die Teilnehmer des "Weimarer Dreieck"
beim Gruppenfoto |
Ein besonderes Lob müssen die beiden Dolmetscher,
für die polnischen Gäste der SU Adrian Schypp und für
die französischen Gäste der Hptm Kurt Marseille erhalten.
Sie schafften es sprachliche Barrieren ohne Probleme abzubauen.
Ein Umfangreiches Besuchsprogramm, organisiert
vom LTG 63, einschließlich der Besuch der Kieler Woche
rundet das Treffen dieser drei Nationen ab.
Bei so viel Abwechslung verging die Zeit wie im
Fluge und am Freitag war die Stunde der Verabschiedung gekommen. Wie
die Begrüßung erfolgte auch die Verabschiedung durch den
Kommodore des Verbandes.
Und so warten alle auf den Termin im nächsten
Jahr in Polen.
Dowidzenia w polsce 2002
A bientôt á la Pologne 2002
Auf Wiedersehen in Polen 2002

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