Rückblick, Weimarer Dreieck 2001 18.06. - 22.06.
 

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Autor: Stabsfeldwebel Peter Pasternak

Polnische, französische und deutsche Hubschrauberbesatzungen trafen sich beim LTG 63 in Hohn. Die polnischen Gäste kamen mit der MI – 8, die französischen mit der Fennec (die milit. Version der Ecureuil).

Beim Commanders Call erfolgte die offizielle Begrüßung durch den Kommodore, O MiunskeIm Rahmen der Öffnung nach Osten innerhalb der NATO ist es wichtig das Hubschrauberbesatzungen sich verstehen, ihre Aufgaben und Verfahren untereinander kennen lernen, und somit Probleme in der Zusammenarbeit gar nicht erst aufkommen lassen oder so gering als möglich zu halten. Sehr wichtig ist es von seinem Partner zu Wissen was gemeint, bzw. gewollt ist und was er in bestimmten Situationen in der Lage ist zu leisten. Dieses wird am leichtesten erkannt, wenn man den Kontakt zueinander pflegt und vertieft.

Die polnischen Teilnehmer zeigen ihr Können bei einer Seerettungsübung

Da hier im Norden das Wasser überwiegt, konnte jede Nation ihre Verfahren und Kenntnisse bei der Bergung eines Survivors aus der Nordsee und beim Absetzen auf dem Rettungskreuzer „Hans Hackmack“ aus Büsum vorstellen. Hierbei zeigten sich doch einige Unterschiede der einzelnen Nationen, aber die Durchführung des Auftrages erfolgte bei allen sicher und souverän. Auch für die Besatzung des Rettungskreuzers war es interessant diese verschiedenen Verfahren kennen zu lernen.

Fazit aus diesen wenigen Tagen der Zusammenarbeit war die Erkenntnis: Nicht locker lassen an dieser Art, besser noch wie es in früheren Jahren üblich war, sollten komplette Teile eines Verbandes Dienst im jeweiligen Gastverband über einen längeren Zeitraum versehen.

Mitfluggenehmigungen, besonders von deutscher Seite, sehr restriktiv gehandhabt, sollten gerade den Besatzungen aus Polen einen besseren Einblick in die Verfahren der westlichen Verbündeten geben, was von ihnen auch gewünscht wurde. Die Besichtigung der SAR Leitstelle im LTKdo in Münster stand ebenfalls auf dem Programm und interessiert verfolgte man die Tätigkeit des Personals bei der Suche nach einem vermissten Hubschrauber, der während der Besuchszeit auch wieder gefunden wurde. Unter sachkundiger Führung von OTL Eickride wurden Neuigkeiten ausgetauscht.

Die Teilnehmer des "Weimarer Dreieck" beim Gruppenfoto

Ein besonderes Lob müssen die beiden Dolmetscher, für die polnischen Gäste der SU Adrian Schypp und für die französischen Gäste der Hptm Kurt Marseille erhalten. Sie schafften es sprachliche Barrieren ohne Probleme abzubauen.

Ein Umfangreiches Besuchsprogramm, organisiert vom LTG 63, einschließlich der Besuch der „Kieler Woche“ rundet das Treffen dieser drei Nationen ab.

Bei so viel Abwechslung verging die Zeit wie im Fluge und am Freitag war die Stunde der Verabschiedung gekommen. Wie die Begrüßung erfolgte auch die Verabschiedung durch den Kommodore des Verbandes.

Und so warten alle auf den Termin im nächsten Jahr in Polen.

Dowidzenia w polsce 2002

A bientôt á la Pologne 2002

Auf Wiedersehen in Polen 2002